Mutige Pastoren oder herrische Leiter: Woran erkennen wir den Unterschied?

Schlechte Älteste/Pastoren?

Unsere Generation braucht mutige Pastoren. Genau genommen: Jede Generation braucht sie. Hirten sind von Gott dazu beauftragt, die Herde vor Schaden zu bewahren –und davon gibt es reichlich, sei es in Form von Wölfen oder Dieben – Raubtieren von innen oder Tyrannen von außen. Angesichts der Gefahren für die Gemeinde und eines Feindes, der unaufhörlich darauf aus ist zu stehlen, zu töten und zu zerstören, müssen Pastoren klar und furchtlos leiten.
Wir brauchen mutige Hirten.

Diese Generation hat auch unter herrischen Leitern gelitten. Aber vielleicht hat das jede Generation. Aber in den vergangenen Jahren ist es zu einer Art Abrechnung gekommen: Immer mehr Menschen erkennen, dass viel zu viele Männer – und ja, es sind fast immer Männer – die ihnen anvertraute Herde nicht gepflegt und genährt, sondern ausgebeutet und missbraucht haben.
Mehrere prominente Leiter im Dienst wurden des geistlichen Missbrauchs überführt. Andere wurden mit berechtigter Kritik konfrontiert – und haben sich in geschlossenen Reihen verschanzt.
Einige haben tatsächlich Buße getan und ihr Amt niedergelegt. Andere behaupteten, Buße getan zu haben, machten aber einfach weiter, als wäre nichts geschehen.
Und immer noch bezweifle ich, dass diese Abrechnung abgeschlossen ist. Die Folgen jedenfalls sind es nicht.

Was beide Herausforderungen zusätzlich verschärft, ist das jeweils andere Problem.
So konnte mancher herrische Leiter im Amt bleiben und weiterhin Rückhalt im eigenen Team genießen, weil er sich selbst als mutig inszenierte – und seine Kritiker als feige, rückgratlos, verweichlicht oder überempfindlich abtat.

Umgekehrt, so vermute ich, haben viele Pastoren versäumt, offensichtliche Irrtümer, Missstände, Spaltungen und Sünde in der Gemeinde anzusprechen – oder auch Unreife und mangelnde Leistung in ihrem Mitarbeiterkreis –, weil sie befürchteten, dadurch als übergriffig, herrisch oder zu hart wahrgenommen zu werden.

Das eine Fehlverhalten dient dem jeweils anderen als Deckung.
Feigheit und Härte sind voneinander abhängig – sie leben in Symbiose.

Wir alle wünschen uns mutige Pastoren – und wollen selbst solche sein. Aber keine Gemeinde braucht herrische Leiter.
Wie erkennen wir den Unterschied?

Manche christlichen Leiter wissen ganz genau, dass ihr Verhalten missbräuchlich und böse ist – es ist schwer vorstellbar, jemanden sexuell zu missbrauchen, ohne sich dessen bewusst zu sein.
Doch ich vermute, viele Menschen entwickeln sich zu herrschsüchtigen Leitern, ohne zu erkennen, wie stark sich dieses Verhalten bereits ausgeprägt hat. Genau das macht sie so widerständig, wenn man sie damit konfrontiert – denn Sünde geht fast immer mit Selbsttäuschung einher.

Was also kennzeichnet den einen – und was den anderen?
Und wie kann uns das helfen, echte geistliche Standhaftigkeit zu entwickeln, ohne herrisch zu werden?

Biblische Leitbilder

Ein naheliegender Ausgangspunkt sind die biblischen Qualifikationen für das Ältestenamt. (Alle Hervorhebungen stammen von mir.)
Mehrere der Kriterien, die Paulus in 1. Timotheus 3:1–7 nennt, warnen vor einem explosiven, einschüchternden oder herrschsüchtigen Umgang mit Autorität (alle Hervorhebungen stammen von mir):

„Der Aufseher nun muss untadelig sein, Mann einer Frau, nüchtern, besonnen, anständig, gastfrei, lehrfähig, kein Trinker, kein Schläger, sondern milde, nicht streitsüchtig, nicht geldliebend, …“

Gleichzeitig fordert Paulus Timotheus in diesem Brief immer wieder dazu auf, sich nicht davor zu scheuen, diejenigen zu konfrontieren, die der Gemeinde schaden – und er gebraucht dabei kraftvolle, teils militärische Sprache:

„Gebiete gewissen Leuten, keine anderen Lehren zu verbreiten“ (1:3),
„Kämpfe den guten Kampf“ (1:18),
„Dies gebiete und lehre“ (4:11),
„Die Ältesten, die sündigen, weise vor allen zurecht“ (5:20),
„Kämpfe den guten Kampf des Glaubens“ (6:12),
„Gebiete den Reichen in der jetzigen Weltzeit, nicht hochmütig zu sein“ (6:17),
„Bewahre, was dir anvertraut ist“ (6:20).

Dasselbe „sowohl als auch“ finden wir in Titus 1:7–11:

Denn ein Aufseher muss untadelig sein als ein Haushalter Gottes, nicht eigenmächtig, nicht jähzornig, nicht der Trunkenheit ergeben, nicht gewalttätig, nicht nach schändlichem Gewinn strebend, sondern gastfreundlich, das Gute liebend, besonnen, gerecht, heilig, diszipliniert;
 einer, der sich an das zuverlässige Wort hält, wie es der Lehre entspricht, damit er imstande ist, sowohl mit der gesunden Lehre zu ermahnen als auch die Widersprechenden zu überführen. Denn es gibt viele widerspenstige und leere Schwätzer und Verführer, besonders die aus der Beschneidung. Denen muss man den Mund stopfen

Auch in 1. Thessalonicher 5:12–15 finden wir dieses Zusammenspiel:

Wir bitten euch aber, ihr Brüder, dass ihr diejenigen anerkennt, die an euch arbeiten und euch im Herrn vorstehen und euch zurechtweisen,
und dass ihr sie umso mehr in Liebe achtet um ihres Werkes willen. Lebt im Frieden miteinander!
Wir ermahnen euch aber, Brüder: Verwarnt die Unordentlichen, tröstet die Kleinmütigen, nehmt euch der Schwachen an, seid langmütig gegen jedermann!

Auch in 2. Timotheus 2 kommt dieser Gedanke schön zur Geltung:
Das Kapitel beginnt mit einem Aufruf zu Stärke und Standhaftigkeit – wie ein Soldat, Bauer oder Athlet (Verse 1–7) – und endet mit den Worten:

„Ein Knecht des Herrn aber soll nicht streiten, sondern milde sein gegen jedermann, fähig zu lehren, geduldig im Ertragen von Bosheiten;
er soll mit Sanftmut die Widerspenstigen zurechtweisen, ob ihnen Gott nicht noch Buße geben möchte zur Erkenntnis der Wahrheit“ (Verse 24–25).

Ebenso finden wir diese ausgewogene Haltung in 1. Petrus 5:2–11:

Hütet die Herde Gottes bei euch, indem ihr nicht gezwungen, sondern freiwillig Aufsicht übt, nicht nach schändlichem Gewinn strebend, sondern mit Hingabe, nicht als solche, die über das ihnen Zugewiesene herrschen, sondern indem ihr Vorbilder der Herde seid!
Dann werdet ihr auch, wenn der oberste Hirte offenbar wird, den unverwelklichen Ehrenkranz empfangen.
Ebenso ihr Jüngeren, ordnet euch den Ältesten unter; ihr alle sollt euch gegenseitig unterordnen und mit Demut bekleiden! Denn »Gott widersteht den Hochmütigen; den Demütigen aber gibt er Gnade«.
So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit!
Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.
Seid nüchtern und wacht! Denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann;
dem widersteht, fest im Glauben, in dem Wissen, dass sich die gleichen Leiden erfüllen an eurer Bruderschaft, die in der Welt ist.
Der Gott aller Gnade aber, der uns berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus Jesus, er selbst möge euch, nachdem ihr eine kurze Zeit gelitten habt, völlig zubereiten, festigen, stärken, gründen!
Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

Beachte, mit welcher Selbstverständlichkeit die Apostel Aufforderungen zu Stärke, Mut, Standhaftigkeit, Widerstandsfähigkeit auf der einen Seite mit Sanftmut, Demut, Selbstbeherrschung, Freundlichkeit und Fürsorge auf der anderen Seite verbinden.
In gesunden Gemeinden und bei gesunden Leitern sind diese Eigenschaften zwei Seiten derselben Medaille.

„Die Apostel verbinden Aufforderungen zu Stärke, Mut, Standhaftigkeit, Widerstandsfähigkeit auf der einen Seite mit ebenso klaren Ermahnungen zu Sanftmut, Demut, Selbstbeherrschung, Freundlichkeit und Fürsorge auf der anderen“

Schon zu biblischen Zeiten waren beide Seiten notwendig – denn herrisches Führungsverhalten ist keine moderne Erscheinung. Man sieht es deutlich im Neuen Testament. Der dritte Johannesbrief nennt als prominentes Beispiel einen gewissen Diotrephes: „[Er] will gern der Erste sein und nimmt uns nicht auf“ (Vers 9). Judas beschreibt Hirten, „die sich selbst weiden“ – sie suchen Macht durch eine Mischung aus Prahlerei, Schmeichelei und Verleumdung (Verse 11–16).

Die Verfasser der Briefe reagieren in beiden Fällen auf solch herrisches Verhalten nicht mit ausweichendem Schweigen, sondern mit mutiger Konfrontation. „Wenn ich komme, werde ich zur Sprache bringen, was er tut“, sagt der Älteste (3. Johannes 10). Judas ist noch direkter: „Kämpft für den Glauben, der den Heiligen ein für alle Mal überliefert worden ist. Denn gewisse Menschen haben sich heimlich eingeschlichen – solche, über die schon längst ein Urteil geschrieben steht“ (Verse 3–4).

Wir müssen uns nicht zwischen Männern aus Gummi und Männern aus Stahl entscheiden. Es ist möglich, mit Mut und Mitgefühl, mit Demut und Tapferkeit, mit Klarheit und Liebe zu leiten.
Gegner mit Sanftmut zurechtzuweisen (2. Timotheus 2:25) erfordert nicht weniger – vielleicht sogar mehr.

Zeitgenössische Skizzen

Wie erkennen wir heute den Unterschied zwischen mutigen Pastoren und herrischen Leitern?
Diese Frage ist wichtig – denn auch wenn nur wenige Pastoren die biblischen Qualifikationen für das Ältestenamt innerlich (geschweige denn ausdrücklich) ablehnen würden, kann es gut sein, dass wir nicht bemerken, wenn wir selbst dagegen verstoßen.

Ein ähnlicher Fehler kann auch bei anderen Ältesten, Mitarbeitenden oder Gemeindemitgliedern vorkommen – besonders dann, wenn ein starkes Machtungleichgewicht besteht.
Es wirkt wie ein schwerwiegender Vorwurf, dem eigenen Pastor Herrschsucht oder mangelnde Selbstbeherrschung zu unterstellen – deshalb sagen die meisten nichts.
Aber wenn sie eine Liste mit konkreteren, beschreibenden Merkmalen vor sich haben, erkennen sie womöglich etwas, das ihnen sonst entgangen wäre.

Auf der Grundlage der Weisheit eines meiner Mitältesten stelle ich hier 20 Gegenüberstellungen dieser beiden Leitungsstile vor. Die Liste ist nicht vollständig – aber sie kann hilfreich sein.

Herrische LeiterMutige Pastoren
Sind schwer hinterfragbar oder ansprechbarLaden zu Rückmeldung und Korrektur ein
Reagieren defensiv auf KritikHören Kritik offen an und entschuldigen sich bereitwillig
Verursachen Unsicherheit oder Angst im Team/in der GemeindeSchaffen Sicherheit und Stabilität im Team/in der Gemeinde
Spielen schnell die „Loyalitätskarte“Arbeiten beständig daran, Vertrauen zu gewinnen und zu bewahren
Nehmen Meinungsverschiedenheiten persönlichUnterscheiden zwischen Kritik und Angriff
Fühlen sich von begabten Personen bedrohtSind sicher im Umgang mit begabten Personen
Erheben Anspruch auf Gehalt, Titel oder AnerkennungSuchen nicht Ehre für sich selbst, sondern fördern andere
Sind unsicher und empfindlichNehmen sich selbst nicht zu wichtig
Erwarten schnelle Zustimmung vom TeamGeben Raum für Prozesse und Entwicklung
Stehen über Regeln, Strukturen und AbläufenEtablieren gute Strukturen und halten sich selbst daran
Fehlt es an SelbsterkenntnisSind selbstreflektiert und emotional reif
Der sichtbare „Außenauftritt“ überwiegt das InnereDas unsichtbare „Innenleben“ ist tiefer als das Außenbild
Halten Macht und Einfluss festDelegieren, befähigen und geben Verantwortung weiter
Meiden Rechenschaft unter KollegenSchätzen und leben Rechenschaft unter Gleichgestellten
Verstehen Unterordnung nur einseitigLeben gegenseitige Unterordnung
Fördern kulturelle GleichförmigkeitFördern kulturelle und geistliche Vielfalt
Halten Abstand zu gewöhnlichen GemeindegliedernSind gastfreundlich und ansprechbar
Sagen oft: „Gott hat mir gesagt, dass …“Beziehen andere in Entscheidungen beratend mit ein
Sind emotional unbeständigSind emotional gefestigt und beherrscht
Sind stolzSind demütig

Beide Spalten sind Skizzen, ja fast Karikaturen. Nur wenige Pastoren sind so schlimm wie die linke Spalte, und ebenso wenige verkörpern durchgehend alles, was in der rechten Spalte beschrieben wird. Aber als diagnostisches Werkzeug hat mir diese Gegenüberstellung geholfen, mich selbst und das Team, in dem ich diene, besser zu sehen – und zu verstehen, was in anderen Situationen schiefgelaufen ist.

Die Übersetzung biblischer Begriffe in konkrete Dynamiken, wie sie im pastoralen Alltag tatsächlich auftreten, hilft uns, potenzielle Probleme klarer zu erkennen. Außerdem erleichtert es Gespräche: Es ist viel einfacher, einen Kollegen zu fragen: „Findest du, dass X ansprechbar und beratend handelt?“ als direkt: „Ist X ein herrischer Leiter?“ Solche Fragen stelle ich besonders gern jüngeren Mitarbeitenden – denn die meisten von uns offenbaren ihre charakterlichen Schwächen eher im Umgang mit Menschen, die wir als „unter“ uns wahrnehmen, als im Umgang mit Gleichgestellten oder Vorgesetzten.

Am Ende hängt alles an den biblischen Qualifikationen für Älteste. Sanftmut (im Gegensatz zu Gewalt) und Demut (im Gegensatz zu Stolz) sind für Hirten unentbehrlich. Positiv formuliert: Demütige Männer und Frauen gehören zu den bewundernswertesten und schönsten Geschöpfen, die Gott gemacht hat.

Negativ ausgedrückt ist mir Folgendes oft genug passiert, um kein Zufall mehr zu sein: Ich bin auf einer Konferenz und treffe dort eine begabte Persönlichkeit, von der ich schon gehört habe. Ich spreche eine Weile mit ihm und beobachte, wie er mit mir und anderen umgeht. Irgendetwas an ihm wirkt auf mich, als fehle es ihm an Demut oder Sanftmut – oder an beidem. Ich erwähne mein Unbehagen später gegenüber meiner Frau und frage mich, ob es vielleicht nur an mir liegt, angesichts der Position und des Rufs dieser Person. Und dann, manchmal schon nach ein paar Monaten, spätestens aber nach ein paar Jahren, hören wir, dass sein Dienst in irgendeiner Weise zusammengebrochen ist. Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.

Was können Gemeinden tun?

All das wirft eine entscheidende praktische Frage auf: Was können Gemeinden tun, damit ihre Pastoren eher dem rechten als dem linken Spaltenbild entsprechen? Wie können Gemeinden ihre Pastoren zur Rechenschaft ziehen, wenn das nicht der Fall ist? Sowohl die institutionelle Gemeinde als auch die einzelnen Gemeindemitglieder tragen hier Verantwortung.

Auf institutioneller Ebene können Gemeinden Feedback und Rechenschaft so einfach wie möglich gestalten – zum Beispiel durch Gemeindebefragungen, Mitarbeitergespräche, klare Aufgabenbeschreibungen, anonyme Umfragen zur Teamkultur, ein kompetentes und mit Autorität ausgestattetes Leitungsgremium sowie durch gut strukturierte Personalprozesse. (Nicht alle diese Maßnahmen lassen sich in jeder Gemeindestruktur umsetzen, aber das war das Muster guter Praxis, das wir bei uns angestrebt haben.)

Auf individueller Ebene ist es zu einfach, einfach zu sagen: „Die Gemeindemitglieder sollten mit dem Pastor sprechen, wenn sie Bedenken haben.“
In Fällen von autoritärer (oder gar missbräuchlicher) Leitung kann das ein gefährlicher Ratschlag sein. In einem kontrollierenden Umfeld neigen selbst andere Pastoren oder Mitarbeitende dazu, sich schützend vor den Leiter zu stellen, anstatt ihn zu hinterfragen.

Deshalb kann es nötig sein, sich an Personen in leitender Verantwortung zu wenden, die etwas vom konkreten Geschehen entfernt sind. In unserem Fall könnten das Älteste aus dem beruflichen Umfeld, der Aufsichtsrat oder Leitungspersonen aus dem übergemeindlichen Kontext (wie einem Bund oder Netzwerk) sein, die die Gemeinde begleiten und von außen beraten.
Wenn es solche Strukturen oder Personen nicht gibt – oder Gemeindemitglieder nicht wissen, wer sie sind –, ist das wahrscheinlich ein Warnzeichen.

Letztlich orientieren wir uns im pastoralen Dienst am guten Hirten, der gekommen ist, damit wir das Leben haben – und es im Überfluss haben.
Er ist kein Weichling. Er hat Stecken und Stab. Er bereitet uns einen Tisch im Angesicht unserer Feinde. Aber sein Stecken und Stab sind uns zum Trost.
Er erquickt unsere Seele, führt uns zu stillen Wassern, lässt uns lagern auf grünen Auen. Er spricht offen über die Gefahr durch Diebe, Räuber und Wölfe. Er grenzt sich klar ab von Mietlingen, die zu ängstlich sind, sich solchen Gefahren zu stellen – und er ist bereit, sein Leben für die Schafe zu lassen.

Und doch: Welch ein zärtlicher Hirte ist er!
Seine Schafe kennen seine Stimme. Er kennt die Seinen, und die Seinen kennen ihn. Er sehnt sich danach, dass seine Schafe Weide finden, Leben und vollkommene Einheit unter seiner Hirtensorge – und er ist bereit, den höchsten Preis zu zahlen, damit genau das geschieht.

Lasst uns als Unterhirten ebenso handeln.


Dieser Beitrag erschien zuerst bei The Gospel Coalition. Übersetzung und Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung. Mehr von The Gospel Coalition.

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