Logo

dreieinigkeit.de

ArtikelInfografikenÜber uns

dreieinigkeit.de

Logo

Fundierte und verständliche Beiträge über die Heilige Schrift, zentrale theologische Fragen und relevante Themen des christlichen Glaubens.

Webseite

ArtikelInfografikenÜber uns

Inhalte

KategorienSchlagwörterAutorenImpressumDatenschutz

© dreieinigkeit.de. Alle Rechte vorbehalten. 2025–heute.

Sonstige Themen

6 Gott schickt Innovationen – auch durch Gottverweigerer

20. Mai 2026Hanniel Strebel1 Min. Lesezeit

💡 Hauptbotschaft

Bahnbrechende technologische Innovationen kommen oft von Menschen, die Gott ablehnen, und trotzdem gebraucht Gott sie zu seiner Ehre.

📖 Erklärung

Im Alten Testament lesen wir etwas Bemerkenswertes. Viele Innovationen und Errungenschaften kommen nicht durch gottesfürchtige Menschen zustande, sondern häufig spielen heidnische Völker und gottlose Menschen in ihrer Entstehung eine wichtige Rolle. Zum Beispiel kommen frühe wegweisende Innovationen – Musikinstrumente, Werkzeuge, Viehzucht, Städtebau – von den Nachkommen Kains, des Brudermörders (). Das Material der Stiftshütte stammte aus Ägypten, einem Land voller Götzen. Das Holz für den Tempel Salomos lieferten heidnische Nachbarvölker. Aber auch die Betrachtung der Natur bringt Weiterentwicklung. beschreibt, wie Gott Bauern durch genaue Beobachtung zur Verbesserung der Landwirtschaft führte.

Tony Reinke benennt dies treffend: Gott sendet Innovationen durch besondere Begabungen und «zufällige» Entdeckungen. Diese Erkenntnis zeigt uns, dass Christen nicht zuerst selbst die Innovatoren sein müssen, um von Innovationen zu profitieren. Sie sind berufen, diese Instrumente, von wem auch immer sie entwickelt wurden, zu Gottes Ehre einzusetzen. So haben Missionare Kassettenrekorder für Sprachübersetzungen genutzt. Verfolgte Christen empfangen heute Inhalte per Satellit. Gott schreibt gerade mit dem Instrument KI seine Geschichte weiter. 

Das hat unmittelbare Konsequenzen für die christliche Haltung gegenüber der KI-Industrie. Man muss das Silicon Valley nicht schätzen, um ChatGPT zu nutzen. Man muss Elon Musk nicht bewundern, um einen Tesla zu fahren. Die Werkzeuge und ihre Schöpfer sind nicht dasselbe. Die Frage ist nicht die moralische Reinheit des Erfinders, sondern die Weisheit des Nutzers. Das entlastet Christen von unrealistischen Erwartungen. Sie müssen aber klar sehen, wohin ein Instrument sie führt, und wessen Agenda damit bedient wird.

🔍 Impulsfrage

Welche Technologie nutzt du regelmäßig, die von einem Gottverweigerer entwickelt wurde, und wie denkst du darüber?

Teilen

Diesen Beitrag weitergeben

0 Kommentare

Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste!

Einen Kommentar hinterlassen

Wird nicht veröffentlicht

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * markiert.

Über den Autor

Hanniel Strebel

Hanniel Strebel

Autor

Hanniel Strebel, Jahrgang 1975, ist verheiratet und Vater von fünf Söhnen. Er ist ausgebildeter Betriebswirt (FH) und Theologe (MTh, USA) mit einer Promotion in Systematischer Theologie (PhD, USA). Beruflich ist er als Projektmanager sowie als Berater von Führungskräften in der Wirtschaft tätig.

Alle Beiträge von Hanniel Strebel →
◆

Weiterlesen im Portal

Entdecken Sie weitere fundierte und verständliche Beiträge über die Heilige Schrift, zentrale theologische Fragen und relevante Themen des Glaubens.

Alle Artikel ansehenMehr aus Sonstige Themen