Ein herzliches Grüß Gott

und willkommen auf unserer Homepage.


Morgenrot der Zuversicht


Ein wunderbarer Augenblick

vom stillen Glück erkoren

im Morgenrot der Zuversicht

wird immer neu geboren.

© Ingrid Riedl


Wichtiger Hinweis: Absage der Gottesdienste!

Alle Gottesdienste bis zum Ende des Lockdowns abgesagt.

Schweren Herzens hat sich der Kirchenvorstand

unserer Kirchengemeinde im Dezember entschlossen,
alle Präsenz-Gottesdienste bis zum Ende des Lockdowns abzusagen. 

 

Bis dahin kann aber jeder live bei unseren Online-Gottesdiensten dabei sein.

Am Sonntag, den 21. Februar um 10:15 Uhr ist es wieder soweit.

 

Wir freuen uns darauf, dass die Gemeinde Vertrautes erleben darf.
Und dafür stehen alle Geistlichen bereit: Peter Bielmeier, Volker Schoßwald, Gabriele Wedel, Thomas Brandl und die musikalisch Mitwirkenden des CVJM Stefanie Becker und die Familie Weitner.

 

Für den Sonntag, den 21. Februar: 

https://zoom.us/j/98818363434?pwd=T0cxMm1jYUEzUm9ZK010NUVReVJrQT09

 


Brandl's Blog (1)

Brandl's Blog (1)

In diesen Tagen der Unsicherheit und Abschottung suchen viele Menschen nach dem, was sie durch den brüchig gewordenen Alltag tragen könnte. Sie suchen nach dem, was Mut machen oder Hoffnung verleihen könnte in Augenblicken der Mut- und Ausweglosigkeit. Aber auch nach dem, was sie mit anderen verbindet über die räumliche Trennung hinweg: Wege des Zusammenbleibens, des Miteinanders, der Gegenseitigkeit.

 

Auch ich suche danach. Natürlich gibt es da die Bibel, die Psalmen, das Gesangbuch mit vertrauten Liedern und Gebeten,
aber dennoch bleibt bei mir ein gewisses Ungenügen, ein Art Unruhe.

 

Nicht nur ich halte Ausschau nach einer Art von „Vorbildern“, nach bewährten Erfahrungen, die Orientierung geben für eine Zeit, in der so viel ungewiss ist.
Ich merke, wie ungeübt ich bin, mit dieser Art von Herausforderungen umzugehen. Die gewohnten Strategien von Krisen- und Konfliktbewältigung taugen nur bedingt, je weniger, so habe ich den Eindruck, desto länger die Belastungen und Bedrohungen andauern. Ich reagiere dünnhäutiger und ungeduldiger, vielleicht weil das scheinbar Rettende (der Impfstoff) aus der Gefahr näher scheint, denn je.

 

Eher zufällig bin ich bei dieser Suche auf die Briefe Dietrich Bonhoeffers aus dem Gefängnis gestoßen. Beim Blättern in dem Buch ist mir aufgefallen, dass es neben den großartigen (aber oft schwer verständlichen) theologischen Gedanken, die dann später so starke Wirkung entfalten sollten, eine „andere“ Seite Dietrich Bonhoeffers zu entdecken gibt, die eines Menschen, der am Anfang seiner Haft noch selbstbewusst meint, er sei das Alleinsein geübt, der dann später seinem engsten Freund Eberhard Bethge gesteht, wie ihn die Isolation und Ungewissheit zusetzen. Ihm schreibt er - in geschmuggelten Briefen - wie er mit dieser ungewohnten Herausforderung umgehen lernt.

 

Ich beginne die Briefe jetzt noch einmal anders zu lesen. Ich lese sie jetzt mit den Augen des Suchenden. Ich suche in diesen Tagen nach dem, was mich in meiner Unsicherheit und der Isolation hält und trägt. Vielleicht finde ich im Ringen Dietrich Bonhoeffers eine Art Spiegel, in dem ich mich und meinen christlichen Glauben in dieser ungewohnten Lebenslage neu erkennen und leben kann?

Ich frage mich: wie hat Dietrich Bonhoeffer „seinen Glauben“ unter den verschärften Bedingungen der Haft und der Lebensgefahr gelebt? Was hat ihm geholfen in der Einsamkeit zu bestehen? Was tröstete ihn in dunklen Stunden der Niedergeschlagenheit? Wodurch fand er Hoffnung für den nächsten Tag oder die Kraft, seinen Gegnern zu begegnen? Woher nahm er die Geduld die Fremdbestimmung durch den Gefängnisalltag zu bestehen?

 

Auf diese Suche möchte ich Sie in den nächsten Wochen mitnehmen.
Zweimal in der Woche (Dienstags und Freitags) werde ich meine subjektive Lektüre und Auswahl aus den gelesenen Briefen hier vorstellen.

 

Die Briefe aus dem Gefängnis sind gesammelt in verschiedenen Ausgaben unter dem Titel „Widerstand und Ergebung“. Ich lese in einer Ausgabe, die nicht nur die Briefe seines Freundes Eberhard Bethge, sondern auch die seiner Familie und einiger anderer Freunde enthält.

 

Wer mit mir ins Gespräch kommen möchte,
kann mich anschreiben unter: thomasbrandl@posteo.de

 

Pfarrer Thomas Brandl


Download
Brandl's Blog No1
Hier können Sie den Blog runter laden, ausdrucken und in Ruhe lesen oder auch sammeln!
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Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg. Wir sind dabei .
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Wir möchten Sie auf diesen Seiten informieren
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